Das Programm

Sprache ist das Medium der alltäglichen Kommunikation und eine zentrale Ressource für den Bildungserfolg. Können Kinder dem Unterricht wegen unzureichender Deutschkenntnisse nicht folgen, so hat dies direkte Auswirkungen auf ihre schulischen Leistungen und damit auch auf ihre späteren beruflichen Chancen. Insofern haben Kompetenzen der Landessprache auch für die soziale Integration eine herausragende Bedeutung.

Ohne Sprachkenntnisse keine Mitsprache: Sprache ist die notwendige Basis für die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und für ein selbstbestimmtes Leben. Dies zu fördern ist das Ziel von MITsprache.

MITsprache lässt sich in drei Bausteine aufteilen:

  • erprobtes, praxisnahes und diagnosebasiertes Fördermaterial
  • Fortbildungen und Coachings für ErzieherInnen und LehrerInnen
  • sozialpädagogische Elternarbeit

Dabei zeichnet sich MITsprache dadurch aus, dass die Sprachförderung

  • in der Kita beginnt und in der Grundschule fortsetzt, was eine kontinuierliche Unterstützung über mehrere Jahre ermöglicht und Brüche verhindert;
  • direkt in den Bildungseinrichtungen mit deren Pädagoginnen stattfindet;
  • auf wissenschaftlichen Grundlagen gestaltet ist und mit praktischen Erfahrungen optimiert wird.

Grundlage der Sprachförderung ist das in mehreren Städten erfolgreich getestete Lehrprogramm „Deutsch für den Schulstart“, das vom Institut für "Deutsch als Fremdsprachenphilologie" der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg entwickelt wurde.

Das Projekt wurde durch die Ludwig-Maximilians-Universität München wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung tragen zur kontinuierlichen Verbesserung des Projektes bei. Sie bilden zudem die Grundlage dafür, das Sprachförderprogramm auch an weitere Standorte zu übertragen.

MITsprache der Stiftung Fairchance ist Bildungsidee im Wettbewerb 2012/1213

MITsprache der Stiftung Fairchance ist ausgewählte Bildungsidee 2012/2013 des Wettbewerbs „Ideen für die Bildungsrepublik“. Dieser Wettbewerb der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.