Dr. Katarzyna Mol-Wolf

Dr. Katarzyna Mol-Wolf

Als Flüchtlingskind in Deutschland habe ich selbst erfahren, wie wichtig Sprache für eine gelungene Integration ist.

Meine Mutter war mit mir im Juni 1981 aus dem kommunistischen Polen nach Deutschland geflohen und entschied sich später ganz hier zu bleiben. Ich war sechs Jahre alt. An meinem ersten Schultag in Deutschland konnte ich kein Wort Deutsch. Meine Mutter hat darauf vertraut, dass ich schnell Deutsch lernen werde. Es hat geklappt – weil wir mit einer besonderen Offenheit in Deutschland aufgenommen worden sind und schnell Freunde in München gefunden haben.

Um mich für diese Unterstützung zu bedanken und etwas von meinen positiven Erfahrungen weiter zu geben, engagiere ich mich bei der Stiftung Fairchance. Denn nur durch den Erwerb der Landessprache ist Teilhabe möglich.

Ich möchte verhindern, dass Kinder mit Migrationshintergrund sprachlos hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben und damit in Bezug auf ihre Bildungschancen benachteiligt sind. Das kann und darf Deutschland sich nicht leisten.

Dr. Katarzyna Mol-Wolf
Medienunternehmerin