Universität München bestätigt Wirksamkeit von MITsprache

MITsprache wird seit Sommer 2011 von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) unabhängig evaluiert. Die Zwischenergebnisse zum Ende des zweiten Projektjahres belegen nun, dass sich MITsprache eindeutig positiv auf den Spracherwerb der Kinder auswirkt. Geförderte Kinder zeigen im Gegensatz zu Kindern einer Vergleichsgruppe ohne zusätzliche Förderung einen deutlich höheren Zuwachs ihrer Sprachkompetenz.

Die hohe Qualität des Projekts wird durch die sprachwissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Sprachförderung durch fortgebildete LehrerInnen und ErzieherInnen und eine professionelle Elternarbeit gewährleistet. Die gelungene Einführung des Projekts an Grundschulen und eine sehr hohe Akzeptanz bei den beteiligten Kindern, Eltern und Pädagogen bilden dabei die Grundlage der erfolgreichen Sprachförderung.

MITsprache leistet damit laut LMU einen nachweisbaren Beitrag zur Förderung des Spracherwerbs von Kindern mit Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Schichten und trägt damit maßgeblich zur Integration bei. Eine Weiterführung und Ausweitung des Projekts MITsprache auf weitere Grundschulen und Kindertagesstätten wird von der LMU nachdrücklich empfohlen.

Die Stiftung Fairchance freut sich außerordentlich über die wissenschaftliche Anerkennung ihrer Integrationsarbeit. Sie bedankt sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere bei den beteiligten LehrerInnen und ErzieherInnen und den zahlreichen Unterstützern, ohne die dieser Erfolg nicht möglich wäre.

Die Evaluation wird durch die Arbeitsgruppe Prof. Dr. Mandl unter Mitarbeit von Raphaela Schätz, M.A. und Dr. Jan Hense im Bereich Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der LMU noch bis Ende 2014 weitergeführt.