Praxisbegleitende Fortbildungen für LehrerInnen und ErzieherInnen zu Sprachförderung

Die Sprachförderkräfte sind die LehrerInnen der Grundschulen sowie die ErzieherInnen der Kitas selbst. Die Qualifizierung erfolgt über eine praxisbegleitende Fortbildungsreihe, die aus zehn Modulen besteht und sich über einen Zeitraum von etwa 14 Monaten erstreckt.

Ziel der Fortbildung ist das Training des fachgerechten und reflektierten Einsatzes der MITsprache-Fördermaterialien, basierend auf der Vermittlung relevanter Grundlagen zum kindlichen Erst- und Zweitspracherwerb, sowie die Verzahnung von Theorie und Praxis in den Bereichen der Didaktik, Sprachdiagnostik und Sprachförderung. Darüber hinaus besteht für die TeilnehmerInnen bei den einzelnen Fortbildungsmodulen die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen im Sprachförderunterricht auszutauschen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der MITsprache-Fortbildung sind die LehrerInnen und ErzieherInnen befähigt, selbstständig und nachhaltig strukturierten Förderunterricht durchzuführen, die sprachliche Entwicklung des Kindes einzuschätzen und dementsprechend bedarfsgerecht zu fördern. Es ist jedoch zu betonen, dass die erworbenen Fachkenntnisse und das Wissen über sprachförderliches Verhalten nicht nur für den Sprach-, sondern auch für den Regelunterricht und den Alltag dienlich sind.

Die Fortbildungstermine werden mit den Schulen und Kitas individuell vereinbart und finden, wenn möglich, in den Bildungseinrichtungen selbst statt.


Es wird empfohlen, im Kollegium ein Sprachförderteam für die konkrete Implementierung und Fortführung der Sprachförderung mit MITsprache zu bilden. An der Fortbildungsreihe können auch weitere Interessierte aus dem Kollegium teilnehmen, ohne parallel selbst zu fördern.

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Begleitende sozialpädagogische Elternarbeit