Austauschtreffen mit den MITsprache-Bildungseinrichtungen

Vor und nach den Osterferien gab es insgesamt drei digitale Treffen, bei denen Förderkräfte aus ganz Deutschland die Möglichkeit hatten, sich rund um die MITsprache-Förderung auszutauschen sowie Fragen und Anliegen direkt an die Stiftung heranzutragen. Klar wurde dabei insbesondere, dass pandemiebedingt mit zusätzlichen Sprachdefiziten zu rechnen ist, sodass eine Förderung umso wichtiger ist.

Bundesweites Austauschtreffen

Ende April fand ein erstes überregionales Treffen statt, bei dem Einrichtungen aus ganz Deutschland - von Hamburg bis Augsburg und von Berlin bis Hagen - virtuell zusammenkamen, um sich auszutauschen.

Die insgesamt zwölf Teilnehmerinnen aus acht Kitas und Grundschulen informierten sich gegenseitig über den aktuellen Stand der MITsprache-Förderung im laufenden Schuljahr, tauschten Anregungen und Ideen dazu aus und überlegten anschließend gemeinsam, wie die Förderung nach den Sommerferien möglichst effektiv fortgeführt bzw. wieder aufgenommen werden kann. Alle äußerten die Hoffnung auf einen möglichst normalen Betrieb im kommenden Schuljahr. Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen für den anregenden Austausch und das Engagement!

Hier ein paar Eindrücke aus den Umfragen. Unter anderem haben wir gefragt: “Was wünscht ihr euch perspektivisch?” Folgende Antworten haben wir dabei erhalten:

Des Weiteren haben wir nach der derzeitigen Stimmung in den Bildungseinrichtungen gefragt und erhielten folgende Antworten:

Anfang Mai trafen sich erneut Förderkräfte von verschiedenen MITsprache-Standorten, um sich über die aktuelle Situation zu informieren und über mögliche Perspektiven für das kommende Schuljahr auszutauschen. Aus neun Grundschulen und einer Kita waren zwölf TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland zusammengekommen. Auch in diesem Treffen war der Blick vor allem auf die Zukunft gerichtet und es wurde diskutiert, wie die Förderung nach den Sommerferien gestaltet werden kann, da davon auszugehen ist, dass der Sprachförderbedarf pandemiebedingt zugenommen hat. Ein weiteres Thema war die Frage danach, inwiefern MITsprache-Förderung auch digital durchführbar ist und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind. Auch für diesen interessanten Austausch und die Anregungen ein herzliches Dankeschön an alle TeilnehmerInnen!

Wie bereits beim ersten Treffen haben wir die Teilnehmer gebeten uns mitzuteilen, was sie sich perspektivisch wünschen:

Auch zur Stimmung in den Einrichtungen wurde erneut nachgefragt mit folgenden Ergebnissen:

Austauschtreffen in Bremen am 23.03.2021

Bereits vor Ostern gab es ein Treffen der Bremer Einrichtungen. Das Interesse war groß, denn es hatten sich alle neun Einrichtungen angemeldet. Krankheitsbedingt mussten zwei kurzfristig absagen, doch die insgesamt 13 Teilnehmerinnen aus den verbliebenen sieben Kitas und Grundschulen tauschten sich rege zu ganz konkreten Fragen der engeren Vernetzung und Kommunikation untereinander und mit der Stiftung sowie der Umsetzung der MITsprache-Förderung unter Pandemiebedingungen aus. Trotz unterschiedlicher Voraussetzungen tun alle ihr Möglichstes, um auch in diesem Schuljahr so viele Fördereinheiten wie möglich durchzuführen und nach den Sommerferien einen guten Neustart zu schaffen - ein herzliches Dankeschön in die Hansestadt für dieses außergewöhnliche Engagement zum Wohle der Kinder und ihrer Familien!

Auch hier wollten wir die aktuellen Gedanken und Stimmungen einfangen. Auf die Frage, welche Themen die Teilnehmerinnen derzeit beschäftigen, erhielten wir folgende Antworten:

Auf die Frage zur Stimmung in den Bildungseinrichtungen erhielten wir folgende Antworten:

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